Montag, 9. September 2013

Wochenendrückblick Teil 1 - Freitag

An meinem Wochenende war ziemlich viel los. Wie ihr wisst, war ich am Samstag auf einer Hochzeit. Und da ich mir am Freitag noch etwas ershoppt habe, wäre alles in einem Post viel zu viel. Also immer mit der Ruhe, wir haben ja Zeit, heute fangen wir ganz gemächlich mit dem Freitag an - dem Shoppingtag. Morgen geht es weiter mit der Hochzeit und am Mittwoch zeige ich euch dann, in welchem Outfit wir die Party gerockt haben.

Ich brauchte, wie ich euch hier schon erzählt habe, noch Schmuck und eine Jacke für den Abend. Aber dass es nicht bei diesen beiden Punkten auf meiner Liste geblieben ist, versteht sich sicherlich von selbst (und für die Jacke war es dann auch noch viel zu warm!). Außerdem landeten noch echt geile Boots von LimeLight im Einkaufskörbchen und eine coole Jeansbluse und ein blauer Strickpulli von Only (siehe hierhier und ähnlich hier). Die Biker Boots mussten einfach mit. Ich liebe Boots im Herbst und Winter, weil sie saugemütlich sind und ich auch einfach mal schnell reinschlüpfen kann (ich liebe Schuhe, aber ich HASSE es, sie anzuziehen, paradox, oder??). Ich habe sie auch gleich meinen Kollegen vorgestellt (ich glaube, es ist was ernstes ;)) und bin damit nicht nur wegen ihres tollen Aussehens aufgefallen. Die Schnallen an den Seiten klimpern nämlich, als hätte ich kleine Glöckchen an den Füßen, so Art Till Eulenspiegel. Anschleichen kann man sich damit also nicht, aber ich mag sie trotzdem und denke, dass wir in Zukunft viiiel Zeit miteinander verbringen werden. Auch die Jeansbluse durfte heute mit ins Büro. Mit einem schwarzen Basic-Shirt von H & M drunter und einer einfachen blue Jeans fand ich mich für einen verregneten ersten Arbeitstag der Woche bestens gekleidet und habe mich darin pudelwohl gefühlt. Die Sonnenbrille habe ich heute von meiner lieben Mami geerbt, die ist echt retro ;)





Außerdem haben wir am Freitag auch das Drumherum für das Hochzeitsgeschenk gekauft (das Brautpaar wünschte sich Geld, aber einfach einen Umschlag? neeeee). An dieser Stelle dürft ihr mir alle einmal einen vorwurfsvollen Blick zuwerfen und strafend mit dem Kopf schütteln, denn anscheinend war mein Gehirn am Samstag nicht zu hundert Prozent im Blogger-Modus und so ist es mir doch tatsächlich und absolut entfallen, von der schicken Verpackung ein Foto zu machen... Jaaa, ich weiß, es tut mir wirklich schrecklich leid, aber ich versuche, es euch zu erklären, jedenfalls ein bisschen, aber wir sind ja kreativ, richtig? Also los. Ich habe gekauft: ein Einmachglas mit Bügelverschluss (sieht man ja eh grad nirgends ;)), weiße Steinchen und Perlen (leider nicht im Online-Shop gefunden), schmales, weißes Band und ein etwas breiteres cremefarbenes Band, alles von DEPOT. Ich denke, ihr könnt euch vorstellen, was wo hingekommen ist. Steine und Perlen zusammen mit dem Geld ins Glas, und das Band als Schleife um den Hals gebunden (unten das breite, oben das schmale, logisch oder?). Dann habe ich mit einer Heißklebepistole noch Perlen auf das Band geklebt und fertig war das Geschenk. Ich fand es total hübsch, aber Dummheit wird bestraft und jetzt kann ich es euch nichtmal zeigen... Dafür gibt es aber hier noch den Spruch für die Karte (ja, wir hatten trotzdem noch eine langweilige Hochzeitskarte ;).

"Heute ist der große Tag
Der vor gar nicht langer Zeit
Noch in weiter Ferne lag

Diesen Tag sollt ihr genießen
Sollt ihn feiern und ihn leben
Sollt damit die Liebe gießen
Die uns hier zusammen bringt

Doch nicht genug der lieben Worte
Und der gut gemeinten Gaben
Nicht einmal die schönste Torte

Nichts von dem kann jetzt beschreiben
Was euch heute widerfährt

Darum halten wir uns kurz
Und reichen euch dies kleine Glas
Dann holt ihr's irgendwann mal raus
Und erfüllt euch einen Traum."

Ich finde einfach, dass man zu solch besonderen Anlässen nicht immer einen Spruch aus dem Internet nehmen sollte. Man zeigt mit selbst geschriebenen Worten, dass man sich Gedanken gemacht hat und dass diese Person(en) wichtig ist. Was meint ihr, selber schreiben oder Internet?

Mit diesen Worten verabschiede ich mich, eure Anna

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