Montag, 15. Juli 2013

Der Orchideen-Skandal

Bevor ich euch meine heutige Top-Story erzähle, muss ich euch unbedingt die neue Frisur von meinem kleinen Schatz zeigen. Johnny war heute nämlich beim Frisör und sieht wieder richtig schmuck aus. Nicht, dass er vorher nicht der süßeste Hund der Welt war. Aber jetzt erkennt man sein süßes Gesicht wieder und sieht, was für tolle Kulleraugen er hat! Mein großer Schatz hat übrigens die Fotos gemacht, mit Potenzial, wie ich finde ;)



Und nun zu meinen Orchideen-Skandal...
Als wir heute dann nach Hundefrisör und Einkaufen wieder in unserem trauten Heim angelangt waren, kam ich - super-talentierte Zimmerpflanzen-Gärtnerin - auf die wahnwitzige Idee, unsere nach fast einem Jahr endlich neue Triebe entwickelnd Orchidee auf den rechten Weg zu bringen und den Trieb geradezubiegen... Mit bahnbrechendem Erfolg, oder sollte ich eher sagen Trieb-abbrechendem Erfolg...
Mir standen wirklich die Tränen in den Augen! Wie kann man nur so doof sein und etwas nahezu Perfektes ändern wollen? Nur weil die Knospen, komischerweise (!), in Richtung Licht gewachsen sind und nicht, wie ich wollte, schön gerade am Stab hochkletterten...
Es ist wirklich so. Man ist nie mit dem zufrieden, was man hat. Man möchte immer etwas besseres, größeres, perfekteres, obwohl man eigentlich etwas schönes und wertvolles hat. Muss das immer sein? Wir können doch auch einfach mal zufrieden sein und unsere lieb gewonnenen Dinge so lassen wie sie sind, ohne herumzudoktern und alles "kaputtzubiegen".
Ich könnte mir dafür jetzt jedenfalls immer noch selbst in den Allerwertesten beißen.
Hat noch jemand Tipps für mich, was ich tunlichst vermeiden sollte, um meinen Orchideen nicht wieder wehzutun?

Liebe Grüße von der um ihre Orchideen-trauernde Anna

Kommentare: